Anforderungen
HINWEIS
National gültige Richtlinien, Normen und Vorschriften sowie die Vorgaben der örtlichen Energieversorgungsunternehmen einhalten!
GEFAHR
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Auch bei nicht leuchtender LED im Innern des Elektronikmoduls kann Spannung anliegen!
Aufgrund nicht montierter Schutzvorrichtungen (z.B. Moduldeckel des Elektronikmoduls) kann Stromschlag zu lebensgefährlichen Verletzungen führen!
- Immer Spannungsversorgung von Pumpe und gegebenenfalls SSM und SBM abschalten!
- Niemals Pumpe ohne geschlossenen Moduldeckel betreiben!
VORSICHT
Gefahr von Sachschäden durch unsachgemäßen elektrischen Anschluss!
- Darauf achten, dass Stromart und Spannung des Netzanschlusses mit den Angaben auf dem Pumpentypenschild übereinstimmen.
- Stromart und Spannung auf dem Typenschild beachten.
- Bei Doppelpumpen beide Motoren einzeln anschließen und absichern.
- Bei der elektrischen Installation der Pumpe die nationalen Vorschriften bezüglich der Anforderungen an die Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) und deren Auswahl einhalten.
- Pumpen mit einer Nennleistung P1 ≤ 200 W (siehe Typenschild oder Datenblatt):
- Bei einem Isolationsfehler kann der Fehlerstrom als pulsierender Gleichstrom auftreten.
- Pumpen mit einer Nennleistung P1 > 200 W (siehe Typenschild oder Datenblatt):
- Bei einem Isolationsfehler kann der Fehlerstrom in Form von Gleichstrom oder pulsierendem Gleichstrom auftreten.
- Ableitstrom je Pumpe Ieff ≤ 3,5 mA berücksichtigen.
- An 230 V Niederspannungsnetze anschließen. Bei Anschluss an IT-Netze (Isolet Terre Netzform) unbedingt sicherstellen, dass die Spannung zwischen den Außenleitern (L1-L2, L2-L3, L3-L1) 230 V nicht überschreitet.
Im Fehlerfall (Erdschluss) darf die Spannung zwischen Außenleiter und PE 230 V nicht überschreiten. - Elektrischen Anschluss über ein festes Anschlusskabel mit einer Steckvorrichtung oder einem allpoligen Schalter mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite herstellen (VDE 0700/Teil 1).
- Die Pumpe kann an einer unterbrechungsfreien Spannungsversorgung betrieben werden.
- Bei externer Schaltung der Pumpe eine Taktung der Spannung (z. B. Phasenanschnittsteuerung) deaktivieren.
- Das Schalten der Pumpe über Triacs/Halbleiterrelais im Einzelfall prüfen.
- Bei Abschaltung mit bauseitigem Netzrelais: Nennstrom ≥ 10 A, Nennspannung 250 V AC.
Unabhängig von der Nennstromaufnahme der Pumpe können bei jedem Einschalten der Spannungsversorgung Einschaltstromspitzen bis zu 10 A auftreten! - Schalthäufigkeit berücksichtigen:
- – Ein-/Ausschaltungen über Netzspannung ≤ 100/24 h
- Erhöhte Anzahl an Ein-/Ausschaltungen ≤ 20/h (≤ 480/24 h) zulässig bei Verwendung von:
- Digitaleingang mit Ext. AUS-Funktion
- Analoger Sollwertvorgabe (0 ... 10 V) mit Ausschaltfunktion
- Schaltsignalen über Kommunikationschnittstellen (z.B. CIF-Modul, Wilo Net oder Bluetooth)
- Zum Schutz vor Leckagewasser und zur Zugentlastung an der Kabelverschraubung ein Anschlusskabel mit ausreichendem Außendurchmesser verwenden.
- Kabel in der Nähe der Verschraubung zu einer Ablaufschleife, zur Ableitung anfallenden Tropfwassers, biegen.
- Bei Medientemperaturen über 90° C ein wärmebeständiges Anschlusskabel verwenden.
- Anschlusskabel so verlegen, dass sie weder Rohrleitungen noch Pumpe berührt.
Kabelanforderungen
Klemmen sind für starre und flexible Leiter mit und ohne Aderendhülsen vorgesehen.
Anschluss | Kabelquerschnitt in mm2 Min. | Kabelquerschnitt in mm2 Max. | Kabel |
---|---|---|---|
Netzstecker | 3x1,5 | 3x2,5 | |
SSM | 2x0,2 | 2x1,5 (1,0**) | * |
SBM | 2x0,2 | 2x1,5 (1,0**) | * |
Digitaleingang 1 (DI 1) | 2x0,2 | 2x1,5 (1,0**) | * |
Digitaleingang 2 (DI 2) | 2x0,2 | 2x1,5 (1,0**) | * |
24 V Ausgang | 1x0,2 | 1x1,5 (1,0**) | * |
Analogeingang 1 (AI 1) | 2x0,2 | 2x1,5 (1,0**) | * |
Analogeingang 2 (AI 2) | 2x0,2 | 2x1,5 (1,0**) | * |
Bus Wilo Net | 3x0,2 | 3x1,5 (1,0**) | geschirmt |
*Kabellänge ≥ 2 m: Geschirmte Kabel verwenden. **Bei der Verwendung von Aderendhülsen reduziert sich der maximale Querschnitt bei den Kommunikationsschnittstellen auf 1 mm². Im Wilo-Connector sind alle Kombinationen bis 2,5 mm² zulässig. |
GEFAHR
Stromschlag!
Beim Anschließen der SSM/SBM-Leitungen auf getrennte Leitungsführung zum SELV-Bereich achten, da sonst der SELV-Schutz nicht mehr gewährleistet ist!

Bei Kabelquerschnitten von 5 ... 10 mm, vor Montage des Kabels, den Innendichtring aus der Kabelverschraubung entnehmen.
HINWEIS
- Kabelverschraubung M16x1,5 am Elektronikmodul mit Drehmoment 2,5 Nm anziehen.
- Zur Gewährleistung der Zugentlastung Mutter mit Drehmoment 2,5 Nm anziehen.
- Innendichtring der Kabelverschraubung für Montage von Kabelquerschnitten ≥ 5 mm herausnehmen.